MAG. OTTO KREMSER
Steuerberatung GmbH

Steuernews für Klienten

Artikel der Ausgabe Mai 2026

Was muss bei Vermietungen im Familienverbund beachtet werden?

Was muss bei Vermietungen im Familienverbund beachtet werden?

Was muss bei Vermietungen zwischen nahen Angehörigen beachtet werden?

Neue Zölle auf kleine „Billigpakete“ aus Drittstaaten ab 1. Juli 2026
Wann muss bei Gutscheinen die Umsatzsteuer abgeführt werden?

Wann muss bei Gutscheinen die Umsatzsteuer abgeführt werden?

Unterscheidung zwischen Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen

Sind Kursverluste aus Fremdwährungskrediten bei Vermietungen und Verpachtungen steuerlich abzugsfähig?

Sind Kursverluste aus Fremdwährungskrediten bei Vermietungen und Verpachtungen steuerlich abzugsfähig?

Verwaltungsgerichtshof verneint Abzugsfähigkeit von Fremdwährungsverlusten

Erweiterte Ausnahmen beim Kfz-Sachbezug seit 1. Jänner 2026

Erweiterte Ausnahmen beim Kfz-Sachbezug seit 1. Jänner 2026

Kein Sachbezug bei nachweislich untersagter Privatnutzung

Haben auch Unternehmer Anspruch auf Diäten?

Haben auch Unternehmer Anspruch auf Diäten?

Welche Reisekosten können Unternehmer als Betriebsausgabe absetzen?

Klarstellung zur NoVA-Rückvergütung an Fahrzeughändler

Klarstellung zur NoVA-Rückvergütung an Fahrzeughändler

Wer gilt als vergütungsberechtigter Erwerber?

Klarstellung zur NoVA-Rückvergütung an Fahrzeughändler

Verkauf gebrauchter Lieferwagen

Für Kraftfahrzeuge, die im Inland nicht zulassungsfähig sind, nicht zugelassen werden oder von der Normverbrauchsabgabe (NoVA) befreit sind, kann auf Antrag die NoVA rückvergütet werden. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat in einem jüngsten Erkenntnis eine wichtige Entscheidung für Fahrzeughändler getroffen und entschieden, dass beim Weiterverkauf von bisher nicht NoVA-pflichtigen Fahrzeugen an einen Endkunden der Fahrzeughändler und nicht der Endkunde die NoVA-Rückvergütung beantragen kann.

Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs vom 18.12.2025

Im Rahmen des Erkenntnisses Ro 2024/15/0031 war der VwGH mit einem Fall befasst, in dem ein gewerblicher Fahrzeughändler eine NoVA-Vergütung für sogenannte Tageszulassungen sowie für ein von ihm gebraucht erworbenes ehemaliges Mietfahrzeug beantragte. In beiden Fällen hatte der Händler die NoVA getragen. Strittig war beim Weiterverkauf des ehemaligen Mietwagens die Frage, ob dem Fahrzeughändler oder dem Endkunden die NoVA-Rückvergütung zusteht, da unklar ist, wer als NoVA-vergütungsberechtigter Erwerber gilt, da sowohl der Fahrzeughändler im Zuge seines Ankaufs als auch der Endkunde, im Rahmen seines Kaufs beim Fahrzeughändler, einen Erwerb getätigt hat. Der VwGH kam in der Folge zu dem Schluss, dass bei der Lieferung eines bislang nicht der NoVA unterliegenden Fahrzeuges an einen Fahrzeughändler mit unmittelbar nachfolgender Weiterveräußerung an einen Endkunden der Fahrzeughändler als Erwerber im Sinne des Normverbrauchsabgabengesetzes gilt. Dementsprechend steht in einem derartigen Fall dem Fahrzeughändler und nicht dem Endkunden die NoVA-Rückvergütung zu.

Stand: 27. April 2026

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